Dienstag, 2. Februar 2010

Sweet Angelica Chicken

Ich wurde jetzt schon mehrfach angesprochen, dass hier ja gar nix mehr passiert. Mit "ich bin ja jetzt auch wieder hier" läßt sich das gut begründen, und tatsächlich darf der Freizeitstreß bedingt als Ausrede herhalten. Trotzdem hatte ich mir ja auch für mich selber vorgenommen, über alles fertig zu berichten, aber ich komme einfach bei den Fotos von Hongkong nicht weiter. Deswegen gibt es heute ein kleines Zwischengericht :)

Anfang September waren wir zu einem "All you can eat" der gehobeneren Klasse. Im Jogaya in der Starhill Gallery in KL gibt es regelmäßig ein großes Buffet für das man besser reservieren sollte. Mit ca 20 Euro liegt man für malaysische Verhältnisse im höherpreisigen Bereich. Das Restaurant war relativ groß und ich habe noch nie so ein großes abwechslungsreiches Buffet gegessen. Als Sushi-Liebhaber war ich bei Anblick des riesigen Sushi & Sashimi Buffets natürlich im siebten Himmel, auch wenn der eigene Teller übersichtlich aussah. Die absolut frische Kokosmilch hab ich mir allerdings geklemmt - ich mag einfach kein Kokos.

Warum das ganze allerdings ein Blog-Eintrag Wert ist:

Als Namensvetterin dieses Huhnes musste ich es unbedingt ausprobieren, und so schlimm sah es ja auch gar nicht aus:

Allerdings stellte sich dieses schöne glasig rote Etwas als Hühnerfüße raus - eine Delikatesse, die irgendwie gar nicht geht für mich :(

Ich habe jetzt natürlich nicht alles fotografiert, aber wir haben dann noch recht viel anderes Zeug gegessen, und vor allem auch das Dessert war eine leckere Sünde.

Aber eins muss noch, nämlich die Klodeko:

Ein Fisch im Bierglas :)

Sonntag, 20. Dezember 2009

Dancing in the rain

Nach der Mangroventour am Samstag hatten wir große Probleme in die Statd zu kommen, denn wir landeten relativ spät wieder am Ausgangspunkt und zufällig war gerade kein Taxi zu bekommen. Der Grund dafür war für Westeuropäer relativ schwer zu begreifen: Es war der erste Tag vom Ramadan! Das bedeutet, dass wenn der Muslim dann endlich bei Sonnenuntergang auch etwas essen darf, er genau das tut - also genau nur das, und nix anderes :) Deswegen gabs um die Zeit auch kein Taxi.

Uns hat dann ein netter Mann per Anhalter mit nach Kuah genommen, der wichtigste oder größte Ort auf der Insel. Aber aufgrund unseres Durchnässungs- und Hungrigkeitsgrades gab es vor allem was zu Essen. Ein Glück war die Speisekarte recht groß.

Danach ging es fix ins Hotel und es gab noch einen Coktail per Zimmerservice und eine warme Dusche :)

Der nächste Morgen war nichtmal ansatzweise so sonnig wie am Samstag. Der Blick vom Balkon zeigt nur vollgelaufene Beete, Pfützen im Rassen und weiteren Regen.
Sogar das Vogelpaar schaute recht düster und ratlos drein

Die Wetterkarte in der Lobby versprach auch keine Besserung.

Der Versuch, das Wetter in der Strandbar schön zu trinken funktionierte auch nicht, stattdessen offenbarte sich das stürmische Temperament der Insel

Wohl klar, das bei solchem Wind auch die Wellen schäumen

Die beste Variante ist es, so ein Wetter einfach zu ignorieren und es sich anderweitig gut gehen zu lassen: Mit einer Fußmassage im Spa

Danach haben wir vom Taxci aus noch einen letzten Blick auf die Schönheit der Insel geworfen und sind heim geflogen.

Samstag, 19. Dezember 2009

Mangroventour

Nach dem heftigen Regen an der Bergstation, waren wir recht froh, daß sich der Regen etwas beruhigt hat, als wir unsere Mangroventour mit mehreren Zielen gestartet haben.

Wir hatten im Gegensatz zu dem Boot, daß ihr dort seht aber ein Dach oben drüber, so daß wir guter Hoffnung waren, das ganze hlabwegs trocken zu überstehen.
Das erste Ziel war eine Höhle, also ran an den Steg.

Und mit einer Taschenlampe gings dann direkt los um die Bewohner der Höhle zu fotografieren:

Mangroven sind übrigens Bäume, die in Salzwassergebieten wachsen können.

Das Gebiet ist in Langkawi relativ groß, und bei dem wetter oder um die Zeit war man dort streckenweise ziemlich alleine unterwegs. Gespenstische Treppen ins Nichts erinnerten da an alte Welten im Herrn der Ringe.
Andere Treppen wiederum führten sehr wohl wohin

und die wurden auch genutzt. Wenn ihr genau aufs Geländer achtet, seht ihr nämlich einen Affen, der da gerade spazieren geht. Der Rest der Familie saß etwas weiter weg auf einem Stein.

Je näher wir dem offenen Meer kamen, umso mehr Boote haben wir auch gesehen. Aber so kreativ wie folgendes waren die wenigsten:

Nächstes Ziel war übrigens eine Fischfarm. Das war jetzt weder extrem spektakulär noch irgendwie eklig. Immerhin durften wir wieder Rochen füttern.

Danach fing es wieder an, so richtig fies zu regnen, aber so richtig viel Chancen hatten wir nicht, also ab in die 15-Ringgit-Regencapes und weiter.

Nächster Punkt war durchaus idyllisch. Bei der Ankunft saßen die Seeadler mit eingezogenen Köpfen in den Baumkronen. Dann wurde mit dem Boardmotor ein wenig der Grund aufgewühlt und Hühnchenhaut zum Füttern ins Wasser geworfen. Und natürlich ließen sich die Seeadler nicht lange bitten

Schwer zu fotografieren war dieses interessante Spektakel aber trotzdem. Und allein die Anzahl war schon faszinierend.

Dann sind wir noch eine Weile hinaus aufs fast offene Meer gefahren. Bei gutem Wetter kann man von dort nämlich bis nach Thailand gucken. Für ein Foto davon hats bei dem Wetter leider nicht gereicht. Dafür gibt es ein Foto von dem Schuh des Manitu :)

Achso, und weil wir gerade bei Regenwetter, Rothäuten und Schuhen sind: