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Samstag, 19. Dezember 2009

Mangroventour

Nach dem heftigen Regen an der Bergstation, waren wir recht froh, daß sich der Regen etwas beruhigt hat, als wir unsere Mangroventour mit mehreren Zielen gestartet haben.

Wir hatten im Gegensatz zu dem Boot, daß ihr dort seht aber ein Dach oben drüber, so daß wir guter Hoffnung waren, das ganze hlabwegs trocken zu überstehen.
Das erste Ziel war eine Höhle, also ran an den Steg.

Und mit einer Taschenlampe gings dann direkt los um die Bewohner der Höhle zu fotografieren:

Mangroven sind übrigens Bäume, die in Salzwassergebieten wachsen können.

Das Gebiet ist in Langkawi relativ groß, und bei dem wetter oder um die Zeit war man dort streckenweise ziemlich alleine unterwegs. Gespenstische Treppen ins Nichts erinnerten da an alte Welten im Herrn der Ringe.
Andere Treppen wiederum führten sehr wohl wohin

und die wurden auch genutzt. Wenn ihr genau aufs Geländer achtet, seht ihr nämlich einen Affen, der da gerade spazieren geht. Der Rest der Familie saß etwas weiter weg auf einem Stein.

Je näher wir dem offenen Meer kamen, umso mehr Boote haben wir auch gesehen. Aber so kreativ wie folgendes waren die wenigsten:

Nächstes Ziel war übrigens eine Fischfarm. Das war jetzt weder extrem spektakulär noch irgendwie eklig. Immerhin durften wir wieder Rochen füttern.

Danach fing es wieder an, so richtig fies zu regnen, aber so richtig viel Chancen hatten wir nicht, also ab in die 15-Ringgit-Regencapes und weiter.

Nächster Punkt war durchaus idyllisch. Bei der Ankunft saßen die Seeadler mit eingezogenen Köpfen in den Baumkronen. Dann wurde mit dem Boardmotor ein wenig der Grund aufgewühlt und Hühnchenhaut zum Füttern ins Wasser geworfen. Und natürlich ließen sich die Seeadler nicht lange bitten

Schwer zu fotografieren war dieses interessante Spektakel aber trotzdem. Und allein die Anzahl war schon faszinierend.

Dann sind wir noch eine Weile hinaus aufs fast offene Meer gefahren. Bei gutem Wetter kann man von dort nämlich bis nach Thailand gucken. Für ein Foto davon hats bei dem Wetter leider nicht gereicht. Dafür gibt es ein Foto von dem Schuh des Manitu :)

Achso, und weil wir gerade bei Regenwetter, Rothäuten und Schuhen sind:

Montag, 20. Juli 2009

Back again

Tja, so vergeht die Zeit - mein Urlaub war in Null komma nix um und ich musste zurück fliegen. Das fiel mir übrigens ausgesprochen schwer. 2 Wochen Freizeitstress mit Familie und Freunde knuddeln, ist zwar durchaus spassig und vor allem auch anstrengend, aber eindeutig zu wenig. Also versteht mich nicht falsch: ich bin sehr gerne wieder nach Malaysia geflogen, aber wieder weg aus Deutschland, das wollte ich noch nicht. Vielleicht bin ich doch ein Waldkauz (Standvogel), und kein Star (Zugvogel/Teilzieher).

Um so langsam wieder in Blogger-Stimmung zu kommen, zeige ich Euch noch Bilder vom Sam Poh Tempel. Das ist ein Höhlentempel, den wir nach der Gua-Tempurung-Wanderung besucht haben. Anfangs gab es einen großen Zaun und den Eingang zu einem Gelände, umrahmt von wunderschönen Elefanten

Da war mein Herz natürlich schon vollauf begeistert und es gab auch noch mehr Elefanten: Skultpuren und Sitzgruppen und Bilder und ... aber ich will euch ja nicht quälen :)
Wenn man weiter in das Gelände geht, dann steht man direkt vor einem wunderschönen gepflegten asbach-uralten chinesischen Garten mit Teich und Felsen und einem ... ähm ... Haus dahinter.

Wenn ihr mal genau hinschaut ... auf dem Felsen stehen kleine Gebäude und Figuren, und in dem dort nachgestellten Tempel steht sogar ein Siddharta.
Wie alt der Garten/Tempel schon war konnte man vor allem an der Größe der "Bonsais" erahnen

Die Übertöpfe sind doch wohl aber auch toll, oder? Da wären für Papas Garten bestimmt ein paar schöne dabeigewesen.

Dann schmiegte sich an die Felswand auch schon das überdimensionale Eingangstor:

Im Hintergund kann man die Felswand gut erkennen. Also durchschreitet man einen Höhle mit diversen kleinen Altaren und auf einmal kommt man hinten in eine weitere Höhle (wie nennt man eigentlich Höhlenlöcher mit offener Decke?) und da steht dann auf einmal noch ein Tempel.

Und dort findet man dann auch massig Skulpturen der gewohnten Art
.
Aber in einer eher verwahrlost wirkenden Ecke, da habe ich dann die goldigsten Buddhas all over the world gefunden:

Sind die nicht süß!?

Montag, 6. Juli 2009

Durch dieses kleine Loch

... muss sie kommen.

Aber bis ich da durch musste, ist noch ein wenig mehr Geschichte :)

Wir haben an einem Samstag Mitte Juni wieder einen Gruppen-Ausflug gemacht. Und zwar ging es im Reigen der netten Kollegen zur Höhle Gua Tempurung. Das ist in der Nähe von Ipoh und ca 3 Busfahrt-Stunden von KL entfernt.
Unsere Reisegruppe wurde mit einer chinesischen Schulklasse zusammengwürfelt und los ging es auf große Adventure-Tour. Am Anfang macht man das übliche Touristen-Programm. Die höhle ist ziemlich groß, man hat Treppen, Lichter und einen Führer, der einem mit der Taschenlampe die Mona Lisa aus Stein, fliegende Delphine und andere Gesteinsformationen zeigt. Im Großen und Ganzen eine Tropfsteinhöhle :)

An manchen Ecken, bestand sogar eine Verbindung zur Außenwelt.

Das sieht von der anderen Seite ungefähr so aus:

Und nahja, auch wenn es nicht besonders viel Leben in der Höhle gibt (wofür ich im Nachhinein sehr dankbar bin) so wächst immerhin dort Moos, wo Licht hinfällt:

Aber irgendwann wurden die Treppen länger und schmaler und auf einmal waren sie ganz weg. Das merkt man aber erst, wenn man auf einmal auf dem Hosenboden einen sandigen Hang runterrutscht, an dessen Ende man eine ordentliche Geschwindigkeit drauf hat.

Und dann standen wir auch schon vor dem bereit oben gezeigten Loch. Einmal durchgekraucht, dadrunter in der Hocke ein Stück im Entengang und schon stand man wieder aufrecht, allerdings mit nassen Füssen:

Leider kein Vergleich zu einem barfüßigen Wasserfallfeeling, aber wir waren vorgewarnt und somit war es keine große Überraschung.
Schon bald wurde das Wasser etwas höher ... übrigens war das der Moment, wo ich es beruhigend fand, dass uns keine Schnecken, Schlangen oder anderes Getier begegnen würden.

Man beachte auch, dass die Durchgangshöhe immer geringer wurde. Und auch wenn die Wasserhöhe nicht wirklich stieg, sobald die "Decke" so niedrig hängt, dass man auf alle Viere muss, ist es egal, warum einem das Wasser bis zur Halskrause steht :)

Aber ganz ehrlich: es war ein Riesenspaß, eine tolle Abwechslung und vor allem interessant. Ich würde das wieder machen und bedingsungslos weiterempfehlen (obwohl mein Fotoapparat seit diesem Feuchtigkeitstrip ein wenig rumeiert.)