Los ging es Freitag nachmittag mit dem Flieger nach Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. Bereits der Anblick aus dem Flieger war begeisternd:

Im September und Oktober ist offiziell Regenzeit, ich habe keine Ahnung, ob es sonst weniger Wasser ist. Auf jeden Fall ist es komisch, wenn der Flieger sinkt und sinkt und unter einem fast nur Wasser zu sehen ist, und eine Landebahn nicht zu erahnen ist :)
Das Visum kriegt man unkompliziert direkt am Flughafen für 20US$ (mit Hilfe von einem Bematen, der damals in Magdeburg studiert hat) - das war mein erster "Urlaub" in einem fremden Land, in dem ich vollständig ohne landeseigene Währung (Riel) ausgekommen bin - wir haben alles in Dollar bezahlen können/müssen, sogar die Geldautomaten spucken Dollar aus.
Wir haben uns dann direkt von einem Taxi, das Gott sei Dank einen Motor, 4 Räder und ein Dach hatte, zu einem Guesthouse fahren lassen.

Das erste Guesthouse roch auffällig nach Schimmel, weswegen wir uns lieber weiterfahren lassen haben.
Vorbei ging es übrigens an Zeugen alter Freundschaften :)

Aber wir haben bei zwielichtigen Gestalten geschafft uns Tickets für die Bootstour am Samstag morgen nach Siem Reap zu ergattern. Angeblich war das total schwer, weil "High Season" ist, und sicher schon alle Sitze ausgebucht. Um so erstaunlicher, dass wir doch noch 8 (in Worten ACHT) Tickets kriegen konnten.
Dann ging es auf ins nächste Hotel, das besser roch und auch die bessere Aussicht hatte (aber leider nicht für das Mädchen-Zimmer):

Das ist der Tonle Sap. Großer Vorteil: die Bootsanlegestelle für nächsten morgen war 3 Minuten in Laufweite - besonders wichtig, da das Boot 07:30 morgens startete.
Den Abend haben wir laufend, essend, trinkend und lachend verbracht. FOtos gibt es davon nicht viele. Aber grundsätzlich läßt sich sagen, dass die Lichter einer kambodschanischen Stadt nahezu unsichtbar sind. Was es dafür um so mehr gab, waren kleine Mädels, die einen laut und überschwenglich begrüßten, wenn man eine Bar betreten hat. Aber es ging für mich relativ zeitig ins Bett, schließlich lag eine anstrengende Arbeitswoche hinter mir und der Wecker klingelte ja schon wieder kurz nach 6 :(
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