Sonntag, 23. August 2009

Pangkor

Ein paar mehr Bilder als verwüstete Zimmer und Affen möchte ich Euch schon von Pangkor zeigen.

Zu allererst über die Hornbills (auf deutsch Nashornvögel).
Als wir also ganz gemütlich am Strand vom ersten Meergang erschöpft rumlagen fiel uns direkt in den Bäumen über uns ein schon recht großer Vogel auf. Und da die Vögel dort regelmäßig gefüttert werden, wurden es immer mehr. Gespeist wird natürlich am Essenstisch, und das war schon ein rechtes Spektakel.

Im Fliegen sind diese Viecher nicht nur groß (man geht automatisch in Deckung), sondern auch wunderschön :)

Aber nicht nur Hornbills haben wir beobachten dürfen, sondern direkt einen Seeadler auf Jagd erwischt

Ansonsten haben wir es uns am weissen Sandstrand gutgehen lassen.

Bei einem solchen Anblick fragt man sich ja, warum die Hotels trotzdem noch einen Pool brauchen.

In diesem Fall kann ich es Euch verraten: Wegen der In-Pool-Bar, die sich hinter der Brücke versteckt, und an der man im kühlen Nass auch seine Kehle befeuchten kann :)

Am Sonntag hatten wir übrigens eine Schnorcheltour gebucht. Dabei ging es in einem ähnlichen Boot wie auf diesen Fotos raus aufs offene Meer zu einer guten Schnorchelstelle.

Wir waren total glücklich, denn nur wir 4 hatten diese Tour gebucht und wir hatten uns schon total auf die Stille, das Meer und die Regenbogenfische gefreut. Die Welle, die direkt am Anfang in unser Bott schwappte, hätte uns Warnung sein sollen:
Dummerweise waren wir nur die einzigen von unserer Hotelanlage. Unsere Gesichter müssten gut für Schweppes-Werbung gereicht haben, als wir an einem Platz ankamen, an dem es nach Diesel stank, 5 Boote an einem eingenetzten Bereich ankerten und ca. 100 rote Punkte ihren Schnorchel und Popo ins Sonnenlicht hielten. (Die roten Punkte sind übrigens von den Schwimmwesten - der Durchschnittsasiate ist nach meiner Beobachtung Nichtschwimmer.)
Dementsprechend toll war die Aussicht dann auch dort ... die Fische wurden mit angeschimmeltem Brot angelockt, aber aufgrund der Wellen, Leute und Boote hat man vor allem aufgewirbelten Sand, Brotkrumen und Fischkacka gesehen. Mit etwas Tauchen und Glück habe ich sogar einen versenkten Autoreifen gefunden. Ok, ein paar Fische gab es auch :)
Gott sei dank haben die Jungs vom Boot unsere Stimmung mitbekommen und uns noch an eine andere Stelle gefahren, an der waren wir die Einzigen, die Sicht war um Einiges besser, und inmitten von Korallen (nicht alle lebend) und mit viel Vorsicht haben wir massig Seeigel, Seegurken und Fische beobachten können.
Da wir übrigens woanders an Land gegangen sind, als gestartet, wurden uns unsere Taschen per ... ähm ... Auto gebracht.

(Ein Auto das nicht fährt, ist sein Geld nicht wert). Ich bin nicht traurig, das wir nicht mitfahren mussten.

Danach haben wir ganz relaxed noch Sonnen- und Meergebadet und auch wenn ihr Tauchzeichen könnt, die wahre Message ist: Wir sind keine Stars - Holt uns bloß nicht hier raus!

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