Samstag, 2. Mai 2009

Pulau Ketam

Von Sha Alam habe ich ja bereits berichtet. Nach dem Besuch der Moschee sind wir am gleichen Tag weiter Richtung Küste gefahren. Dort gibt es einen kleinen Hafen (Pelabuhan Klang), da kann man direkt mit einer Fähre auf die Insel Pulau Ketam fahren, die für ihre Krabben und Seafood bekannt ist. Am Anfang haben wir ein Weilchen gesucht, um dann festzustellen, dass wir bereits dran vorbeigefahren sind.

Also haben wir das Auto abgestellt und auf die Fähre gewartet, die einen sehr sportlichen Eindruck gemacht hat.

Das Teil fährt recht fix, was aber ganz gut ist, denn dann hat man nur wenig Wellengang. Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten und kostet 7RM (ca 1,40€). Vorherige Fahrgäste haben ihre Fahrkarte zu Kranichen verorigamit, was mich natürlich hellauf begeistert hat. Das Teilchen war ca 2cm groß.

Als wir angekommen sind, war gerade Ebbe

bei der Abfahrt lag das Boot nicht mehr im Trockendock, aber der Himmel war immer noch genauso blau :)

Auf der Insel gab es ein paar Stände, Restorans und Einkaufsmöglichkeiten, aber nach dem Besuch des zentralen Tempels und einzigen Highlights der Insel wollten wir weiter touristisch aktiv werden und sind eine normale Strasse hinter gelaufen. Von vorne sehen die Häuser meist recht schick angemalt aus und wirken sehr gepflegt.

Übrigens kann man fast überall vorne ins Wohnzimmer gucken, das direkt am Eingang einen Schrein hat, und noch ein paar Sitzgelegenheiten und vor allem einen großen Fernseher, vor dem sich die Kinder tummeln.
Hinter den Häusern fliesst ein Wasserarm (also bei Ebbe fliesst da nicht so viel) und das scheint auch der Abfalleimer zu sein. Manche Ecken waren geruchsmäßig etwas viel für meine eigentlich wenig verwöhnte Nase. Bei der Hitze staut sich der Geruch aber auch ziemlich fies.

Wenn übrigens keine Ebbe ist, dann sieht es nur halb so schlimm aus, am Geruch konnte ich keine großen Unterschiede erkennen.

Nach einem leckeren Seafood-Essen sind wir dann übrigens wieder gen Heimat und wollten nochmal kurz in Klang anhalten. Aber ausser einem alten chinesischen Tempel, der gerade restauriert wurde und einen überfüllten Innenstadt gabs da auch nicht zu viele Attraktionen.

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