Am Samstag waren wir auf Sight-Seeing-Tour in und um Kuala Lumpur mitsamt fachkundiger Begleitung. Wir haben dabei echt viele Sachen zu Gesicht bekommen, aber heute will ich vor allem 2 davon vorstellen - die Tempel
Der erste besuchte Tempel war ein chinesischer. Er heisst Thean Hou und ist auf einem Berg unweit des Königs-Palastes gelegen.
Innendrinnen standen Blumen, hingen sehr viele Lampions, aus großen Lautsprechern quoll Dudeldei-Musik und Räucherkerzen vor der Treppe verdeckten den Geruch der Schühchen die man ausziehen muss, bevor man den Tempel betritt ;)
Nee, im Ernst - es war alles ziemlich, wie man es sich vorstellt oder aus Filmen kennt, nur eben in echt. Die Haupt-Statuen innendrinnen waren dann aber doch größer als von mir erwartet und deren Farbpracht wurde in ein sattes Gold getaucht.
Danach mussten wir unbedingt Tou Fah probieren. Das ist Sojabohnen-Pudding - warm und glibbrig serviert mit Zuckersoße oben drüber. Liess sich schon zur Hälfte essen, aber so richtig glücklich werd ich mit dem Soja-Geschmack vorerst nicht. Und dann in der warmen Mittagssonne einen warmen Pudding ... das ist auch nicht so ganz das Wahre.
Danach gings zur nächsten Religion und wir sind direkt zu Batu Cave (eng, melayu) gefahren.
Richtig, das da links sind Stufen, und die muss man alle rauf, wenn man rein will. Fahrstuhl habe ich keinen gesehen, aber diese 272 Treppelchen schafft man schon, und vor allem lohnt es sich! Man wird zwar erst von gelben Würgeschlangen empfangen, mit denen man sich fotografieren lassen kann (aber nicht muss! *schüttel*), aber dann kommt man in eine riesige Höhle mit lauter Tropfsteinen und kleinen Schreinen, die überall verteilt sind. Und wenn man wieder Treppen runtergeht, um dann wieder Treppen hochzugehen, steht man auf einmal wieder im Freien. 

Insgesamt fand ich diese Stimmung sehr beruhigend, wahrscheinlich weil das Ganze doch sehr einer Yoga-Stunde entsprach: Erst körperliche Anstrengung und dann meditative Entspannung.
Und die Aussicht beim runtergehen war auch Spitze. 
Leider musste man zu sehr darauf achten, auf den engen Stufen nicht auf von Affen verworfenen Bananenschalen auszurutschen. Einen Affen habe ich allerdings nicht gesehen.
3 Kommentare:
So, meine liebste Gelimaus, den ersten Kommentar habe ich glatt wieder gelöscht. War mir eh zu doof. Nee, war blöd, hab auf "Fenster schließen" geklickt, aus Versehen (ähem, grrr, blöd bin ich).
Sehr geehrte Frau Hofmann, ich gratuliere Ihnen aus tiefsten Herzen zu einem der schönsten Arbeitsplätze der Welt. Das wollte ich eigentlich sagen. Und, fühlt sich fats so an, als könnten wir alle (deine Fans, ähem ;-)), live dabei sein. Wie es sich auch gefhört, wenn man so einen Urla...sorry, Arbeitsplatz gesponsert bekommt.
Du siehst Geli, aus mir spricht der pure Neid.
Es freut mich sehr, dass die Karte dich noch erreicht hat. Hast du den Fotorahmen eingepackt? Brauchste mal frsiche Fotos von deinen Liebsten, ja?
Bin gespannt auf weitere Einträge und Eindrücke von dir!
Bis ganz bald.
Sei liebe gegrüßt, gedrückt und geknutscht von Andi.
Hallo Geli,
Du schreibst ja echt fleissig und es ist schön zu lesen, daß Du Dich offenbar sehr wohl da unten fühlst. Ich habe mir den Blog gleich mal als Startseite eingetragen (besser als Intranet ;-).
Viele Grüße
Matthias G.
Hallo liebe Geli,
sehr spannend ist dein tagebuch, die ich gerne folgen werde.
viele liebe grüße!
csilla
Kommentar veröffentlichen