Samstag, 10. April 2010

Hongkong bei Nacht

Da in Hongkong auch recht viel dunkel ist, wird natürlich recht viel beleuchtet. Der Ruf der pulsierenden Werberklame rennt ihr ja eh voraus.
Und was soll ich sagen, auch wegen uns wurde nicht an Strom gespart:

So sieht eine normale Straße in Hongkong aus, wenn's am Himmel dunkel wird. Aber wenn man genau hin guckt, lohnt es sich manchmal. Immerhin weiß ich jetzt, wie Sonnenblume in chinesischer Leuchtschrift aussieht :)

Und damit man nicht aus Versehen in den Brunnen fällt, wird der auch nachts beleuchtet. Ok, so nebenbei sieht das auch noch ziemlich cool aus, und da er vor dem Peninsula sprudelt, ist man auch ausreichend beeindruckt.

Ich sollte erwähnen, dass wir nach den ganzen vielen Buddhas in Kowloon unterwegs waren, das lag so halb aufm Heimweg und hat abends eine tolle Attraktion zu bieten. Man steht auf der einen Seite des Wasser (um genau zu sein an der Avenue of the Stars, aber außer der Film-Statue ist mir das völlig entgangen) und kann dann wunderschön nach Hongkong Island rübergucken. Des Nachts wird daraus sogar ein RIESENspektakel, denn neben wirkungsvoll inszinierter Musik werden durch laser- und lichtechnische Elemente die Hochhäuser auf Hongkong Island zum tanzen gebracht.

Dummerweise läßt sich das echt schlecht fotografieren. Ich hoffe, man ahnt ein wenig davon

Auf jeden Fall stößt es auf großes Interesse denn das ganze Ufer lang stehen ziemlich viele Leute, und auch der Touristenfotograf versucht ein paar solche zum Geld ausgeben zu animieren.

Ein bißchen Sight-Seeing haben wir uns noch gegeben. Diese Skulptur steht zum Beispiel im Sculpture Walk vom Kowloon Park

Danach haben wir übrigens das getan, was man besonders gut in New Kowloon kann: Shoppen. Mit nur 1,60m Größe und 20 Kilo weniger hätte ich bestimmt auch viel mehr Spaß dran gehabt ;)

Mittwoch, 7. April 2010

10000 Buddhas

Nach dem sanften Einstieg haben wir uns dem Touri-Programm hingegeben.
Man kann in Hongkong super MTR fahren, aber das kennt man ja von vielen Großstädten.

Erstes Ziel führte uns vorbei an diesem Platz: Alte Häuser, ein bisschen markt und dahinter blinkerte es im Sonnenschein


Und irgendwo zwischen dem Glitzern durch, vorbei an einem Parkhaus und unscheinbar hinter einem Haus kam man nach einer kleinen Schlippe zu dieser langen Treppe die zum Tempel der 10000 Buddhas führte.

Ich habe ca. 237 Fotos von den verschiedenen Statuen gemacht, aber die erspare ich Euch, hier seht ihr nur einen von den angeblich 10000:

Da sehen tatsächlich alle recht unterschiedlich aus, mal dick, mal dünn, mal lustig, mal grimmig ... einfach spannend :)

Oben kommt man zu einem Tempel mit einem Vorplatz, noch größeren Buddhas und dieser schönen Pagode:

An der Tempelwand sieht man übrigens, wie sie es vielleicht auf 10000 geschafft haben - gilt das als Mogeln?

Insgesamt ist es ein schönes und ruhiges Gelände, mit viel zu begucken und bestaunen, und der Tempel liegt ja nett auf einem Berg, weswegen sich auch die Aussicht lohnt (falls der Smog sie nicht verdeckt)

Und wenn man schon glaubt, es gäb nichts mehr zu sehen, und die Statuen etwas weniger golden werden, kommt man an dieser schlafenden Schönheit vorbei

Und dahinter wirds nochmal richtig hübsch. Ganz in weiß, super schön, wasserspendend und so elegant

Und schaut mal - der Drache hat eine rote Perle im Maul!

Montag, 5. April 2010

Welcome to Hongkong

1 Jahr und 5 Tage ist es her, dass es für mich nach Malaysia ging. Und inzwischen ist es auch fast 6 Monate her, dass ich wieder zu Hause bin. Und immer noch nicht fertig mit den Reiseberichten.
Aber heute fange ich ganz ehrlich mit Hongkong an:

Nach einigen Anläufen hatten wir's wirklich geschafft. An einem Samstag morgen ging es gegen 5 zum Flughafen, denn gegen 7 ging der Flug. Nach der Party, die am Abend vorher geschmissen wurde, war das durchaus eine anspruchsvolle Zeit, aber letztendlich saß der Dreier-Mädels-Club pünktlich im Flieger und fieberten der Landung entgegen.
3 Stunden dauert der Flug und gegen 10 waren wir da. Und beim Bier entleeren wurden wir auch gleich mit den Hongkonger Regulationsmechanismen und dem Schilderwahn bekannt gemacht:

Nebenbei: das sind ungefähr 500€ Strafe für Rauchen auf'm Klo ... ob das an deutschen Schulen ziehen würde?
Wir sind dann erstmal in unser Hotel gefahren: Kleines Zimmer mit Aufbettung klingt irgendwie noch recht höflich für unser Mini-Zimmerchen. Aber wir hatten ja eh nicht vor, besonders viel Zeit darin zu verbringen. Da ungefähr Mittagszeit war, machten wir uns auf, um in der Gegend etwas zu essen zu finden. So richtig einfach war das nicht. Wir zogen durch Häuserschluchten,

vorbei an ungefähr 1000 Läden mit getrocknetem Fisch und wir bestaunten die zweistöckige Straßenbahn.

Wir fanden einen winzigen Park mit netten Skulpturen

und dann schlussendlich tatsächlich noch so etwas wie ein Fast-Food Restaurant. Mit Englisch war es in Hongkong doch etwas schwieriger, aber wir bekamen etwas Essbares und waren bereit für den Rest des Tages. Dazu aber später mehr :)